Pride Light – Gestaltung einer positiven User Experience für LGBTQ+ Paare

Pride Light entstand im Rahmen eines studentischen Projektes in einer Gruppe von vier Personen.

Auch in Deutschland machen gleichgeschlechtliche Paare noch immer negative Erfahrungen, wenn sie ihre Liebe in der Öffentlichkeit zeigen. Ziel des Projekts war es daher, ein bewusst positives Erlebnis für gleichgeschlechtliche Paare im öffentlichen Raum zu schaffen.

Dafür wurden zunächst Interviews geführt, um Bedürfnisse und Herausforderungen der LGBTQ+-Community zu verstehen. Auf Basis dieser Erkenntnisse entstanden eine Bedürfnispersona, eine Empathy Map sowie eine erste Ideation Map, um Ideen zu sammeln und zu strukturieren.

In der nächsten Phase entwickelten wir einen Low-Fidelity Video-Prototyp, der anschließend der Community vorgestellt wurde. So konnten wir direktes Feedback einholen und sicherstellen, dass die Lösung tatsächlich zu einem positiven Erlebnis beiträgt.

TOOLS: MIRO · ADOBE ILLUSTRATOR · POWERPOINT · MINECRAFT

Bedürfnisse verstehen:
Interviews

Interviews mit Mitgliedern der LGBTQ+-Community, um Bedürfnisse, Ängste und Wünsche zu verstehen.

Zentrale Insights:

  • Outing als Prozess von Unsicherheit → Stolz

  • Angst vor Ablehnung oder Gewalt

  • Wunsch nach Zugehörigkeit, Akzeptanz und Freiheit

  • Bedeutung von Safe Spaces im öffentlichen Raum

  • Unterstützung durch Familie und Freunde als wichtige Ressource

Identifizierte Bedürfnisse der LGBTQ+-Community:

  • Selbstverwirklichung – die eigene Identität und Sexualität frei entfalten können

  • Verbundenheit – Zugehörigkeit, Akzeptanz und Unterstützung durch Partner:innen, Familie, Freunde und Gesellschaft

  • Sicherheit – Schutz vor Ablehnung, Gewalt und Ausgrenzung im öffentlichen Raum

  • Popularität – Sichtbarkeit, positive Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Anerkennung

Pride Light

Interaktive Lichtinstallation

Pride Light ist eine interaktive Lichtinstallation, die gleichgeschlechtlichen Paaren ein positives Erlebnis im öffentlichen Raum schenkt. Basierend auf Research und Interviews mit Mitgliedern der LGBTQ+ Community wurden die zentralen Bedürfnisse Verbundenheit, Selbstverwirklichung, Sicherheit und Popularität in ein erlebbares Konzept übersetzt.

Die Installation reagiert auf Berührung, erzeugt Sichtbarkeit und schafft einen Safe Space durch Licht und Message.

LoFi-Prototyp

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Visuelles Gestaltungskonzept